Gold An- und Verkauf finden

Gold in der Geschichte

Eine Geschichte in Gold

Gold ist ohne Frage neben Silber das begehrteste Metall für die Schmuckfertigung. Es verfügt über hervorragende Eigenschaften, wodurch Gold schon seit mehreren Jahrtausenden nicht nur sehr beliebt sondern auch wertvoll ist. Abgeleitet von dem indogermanischen Wort ghel, was soviel heißt wie glänzend, gelb, wird das gelblich-glänzende Edelmetall mit dem Elementensymbol Au und der Ordnungszahl 79 benannt. Die Elementensymbolik Au wird von der lateinischen Bezeichnung für Gold, nämlich Aurum hergeleitet. Doch nicht nur als Goldschmuck ist das edle Metall äußerst beliebt.

Gold als Zahlungsmittel

Als Zeichen der Wertschätzung haben Völker bereits vor Jahrtausenden rituelle Gegenstände und Schmuck aus dem wertvollen Edelmetall angefertigt. Der Tausch von Goldstaub, Goldgranulat und natürlichen Goldnuggets lösten im Handel die Tauschform Ware gegen Ware ab und so war die erste Form eines Zahlungsmittels geboren.

Während weltweit bisweilen noch bei jedem Kaufgeschäft das Gold abgewogen und so in seinem Wert bestimmt werden musste, veranlasste der lydische König Kroisos erstmals, Goldmünzen mit festgelegtem Wert und in fester Münzgröße zu fertigen. Die ersten Goldmünzen nach Regent Kroisus wurden mit einem Prägestempel versehen. Die Prägung der Goldmünzen diente neben der Propagandafunktion auch der Kenntlichmachung des Qualitätsstandards für Edelmetall.

Die als Kurantmünzen bezeichneten Goldmünzen waren jedoch nicht die erste Münzform. Denn bevor erste Goldmünzen als vollwertig umlaufend kursierten, gab es bereits ab etwa 620 v. Chr. Silberkurantmünzen. Auch heute erfreuen sich Goldmünzen und Silbermünzen immer noch allergrößter Beliebtheit, so dass die wertvollen Edelmetalle nicht nur als Schmuck gehandelt werden. Seither wurde das Bezahlen mit Goldschmuck nebensächlich, jedoch ändert dies nichts an dem Wert von Schmuckstücken aus Gold.

Gold und Silber als Münzen

Bei den in Münzenform geprägten Edelmetallen Gold und Silber unterscheidet man zwischen Münzen und Medaillen. Während die Münze mit einem Nennwert geprägt und somit als Zahlungsmittel ausgewiesen ist, hat die Medaille zwar einen Edelmetallwert sowie häufig einen emotionalen Gedenkwert, jedoch besitzt sie nicht die offizielle Anerkennung als Zahlungsmittel. Der aufgeprägte Nennwert einer Goldmünze oder Silbermünze entspricht in der Regel nicht dem Wert des Materials, aus dem sie gefertigt ist. Der Nennwert liegt zumeist deutlich darunter.

Während also der aufgeprägte Nominal immer gleich bleibt, schwankt der Materialwert einer Münze in Abhängigkeit zu den Börsenkursen. Im Jahr 2011 wird in Deutschland wie auch in den Jahren zuvor eine Goldmünze mit dem Nominal 20 Euro sowie eine mit dem Nennwert 100 Euro ausgegeben. Der so genannte Goldeuro mit dem Nominal 20 Euro wiegt 3,89 g und entspricht 1/8 Unze. Nach einem Goldfixing wurde die 20-Euro-Goldmünze zuzüglich einem Prägeaufschlag in Höhe von 50 Euro für den offiziellen Verkaufspreis in Höhe von etwa 190 Euro verausgabt.

Für das Goldfixing wird der Goldkurs an der Börse zu einem bestimmten Zeitpunkt als Preisfestlage veranschlagt. Zu diesem festgelegten Preis können Sie dann dieses Gold kaufen. Neben leidenschaftlichen Numismatikern findet das Kaufen von Edelmetall immer größeren Zulauf. Edelmetalle werden für die Altersabsicherung ebenso gern erworben, wie für die Absicherung bei Inflation, Geldentwertung und im Rahmen der Krisenvorsorge, da sich die beliebten Edelmetalle seit Jahrtausenden als krisensicheres Zahlungsmittel bewährt haben. Gerade in wirtschaftlich instabilen Phasen steigt der Goldpreis signifikant.

Wer in Krisenzeiten seinen Goldschmuck oder Edelmetall verkauft, darf sich dann über eine enorme Gewinnspanne freuen, die bei anhaltenden Wirtschaftskrisen sogar ein Vielfaches über dem ehemaligen Einkaufspreis liegen kann. Warum jedoch Gold und Silber in wirtschaftlich und politisch instabilen Phasen besser gekauft, anstatt verkauft werden sollte, verrät Ihnen die Info-Seite www.info-silber-gold.de.
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