Damenuhren für jeden Anlass

Armbanduhren gelten oft als Heiliger Gral des Mannes. Dabei gehören schöne Uhren ebenso zu den wichtigsten Stylingaccessoires der Frauen. Frauen, die mit einer Damenuhr ihr Handgelenk zieren, unterscheiden sich im Trageverhalten nicht wesentlich von den Männern. Entweder wird die Lieblingsuhr rund um die Uhr getragen oder ein elegantes Uhrenexemplar nur zu besonderen Anlässen. Oder aber, die Frau sammelt nicht nur Handtaschen und Schuhe, sondern auch Damenuhren. Eins ist jedenfalls klar: Wenn Frauen eine Uhr für das Handgelenk suchen, bietet sich ihnen eine große Auswahl toller Uhrenmodelle. Denn die Uhrenhersteller haben die Zielgruppe Frau längst entdeckt.

Smartphone: Kein Ersatz für präzise Armbanduhr

Im Zeitalter des Smartphones ließe sich beinahe vermuten, dass Armbanduhren nicht mehr in die heutige Zeit passen und als Dinosaurier der Technik nur noch in einem Uhrenmuseum zu sehen sind. Jedes Smartphone zeigt präzise wie ein Schweizer Uhrwerk die genaue Uhrzeit an, fungiert sogar als Wecker und keine Smartphone-Besitzerin muss sich Gedanken darüber machen, ob die Zeitangabe auf dem Handy stimmt oder das Umstellen von Sommerzeit auf Winterzeit (oder anders herum) pünktlich erfolgt. Das moderne Smartphone ist ein perfekter Zeitmesser. Und dennoch tragen unzählige Frauen an Ihren Handgelenken die unterschiedlichsten Damenuhren, die als Accessoire das individuelle Outfit ansprechend ergänzen.

Damenuhren am Handgelenk sind stilvolle Zeitmesser, denen kein Smartphone ernsthaft Konkurrenz machen könnte!

Standarisierte Uhrzeit: Was die Eisenbahn mit der Uhr zu tun hat

Uhren genießen als technische Errungenschaften ein traditionell gewachsenes Vertrauen und werden hauptsächlich als positiv wahrgenommen. Der Grund liegt in der Wichtigkeit dieser herausragenden Erfindung, die gleichermaßen für Männer und Frauen von außergewöhnlicher Bedeutung ist. Die Uhr als Messer der Zeit gilt als eine der wichtigsten Erfindungen, die einen eminente Stellenwert für die Menschen hat. Wir leben nach der Uhr, richten unseren privaten, wie auch beruflichen Alltag nach der Uhrzeit aus. Außerdem ist die aktuelle und präzise Uhrzeit ein wichtiges Instrument für unsere Sicherheit.

Bis zur Erfindung der Eisenbahn brauchten die Menschen keine präzisen Uhrwerke. Es genügte, sich zeitmäßig an den Sternen und der Sonne zu orientieren. So kam es, dass in verschiedenen Regionen auch verschiedene Uhrzeiten gültig waren. Zu gravierenden Problemen führte dies jedoch, als die Eisenbahn als Verkehrsmittel etabliert und es somit möglich wurde, in kurzem Zeitraum größere Entfernungen hinter sich zu bringen. Reisende mussten an jedem Bahnhof auf´s Neue die Armbanduhr an die jeweilige Ortszeit einstellen.

Dies war zwar umständlich, aber nicht gefährlich. Gefährlich indes war es, dass seinerzeit für Eisenbahnen, die in verschiedenen Orten losfuhren, immer individuelle Uhrzeiten galten. Dadurch kam es im amerikanischen Streckennetz zu folgenreichen Eisenbahnunfällen, sodass die Eisenbahngesellschaften im Jahr 1883 mit der Einführung einer einheitlichen Standarduhrzeit dieses Sicherheitsproblem lösten.

Atomzeit: Mit Funk die genaueste Anzeige der Zeit

Atomuhren sind die derzeit präzisesten Zeitmesser, die beispielsweise über einen Zeitraum von 20 Millionen Jahren eine Abweichung von nur einer Sekunde haben – eine “Ungenauigkeit” im zu vernachlässigenden Bereich. Zumindest, was das menschliche Zeitempfinden anbetrifft.

Dennoch spielt die Genauigkeit der Atomzeit auch für Frauen eine wichtige Rolle. So zeigt beispielsweise eines der größten Uhrenfachgeschäfte wie Uhrzeit.org auf der Startseite nicht nur die Atom-Uhrzeit an, sondern auch viele Damenuhren funktionieren funkgesteuert und zeigen anhand der Atomuhr die aktuelle Zeit mit bestmöglicher Präzision an. Damenuhren, die sich nach der Atomuhr richten, brauchen nicht von Hand eingestellt zu werden, da sie jeder Zeit die Zeitanzeige per Funksignal regeln. Außerdem stellen sich funkgesteuerte Uhren beim Wechsel zu Sommerzeit oder Winterzeit automatisch um und sorgen so dafür, dass wir trotz Zeitumstellung pünktlich sind.

Digitaluhr oder Analoguhr: Eine Frage des persönlichen Geschmacks

Die Gestaltung des Zifferblattes ist von Uhr zu Uhr unterschiedlich und einer der wesentlichen Merkmale einer Armbanduhr ist die Art der Uhrzeitanzeige: digital oder analog. Bei einer Digitaluhr werden die Zahlen (manchmal auch digitale Zeiger) optisch eingeblendet, während bei einer Analoguhr physische Uhrzeiger über das beschriftete Zifferblatt wandern, um die Uhrzeit anzuzeigen.

Für die Anzeige der Uhrzeit werden entweder arabische Ziffern oder römische Zahlen verwendet. Einige Uhren verzichten vollständig auf Uhrziffern, sodass beispielsweise nur anhand der Zeigerposition oder an kleinen Symbolen auf dem Zifferblatt die Uhrzeit abgelesen werden kann.

Welche Uhren als Damenuhr kaufen?

Wie bei den Herrenarmbanduhren hält das Angebot der Damenarmbanduhren eine große Auswahl bereit, die keine Wünsche unerfüllt lässt. Auch, was die Preise für eine Frauenuhr anbelangt, ist eine große Bandbreite festzustellen. Uhren für Frauen gibt es in allen Preislagen – von günstig bis luxuriös.

Gilt es, für den eigenen Typ eine schöne Frauenuhr zu finden, spielt der Kaufpreis eher eine untergeordnete Rolle. Günstige Fashionuhren und Lifestyleuhren erlauben das häufige Wechseln beim Tragen und sind daher ebenso beliebt wie kostspielige Luxusuhren für besondere Anlässe. Doch für beide Varianten gilt: Da Damenuhren zu den modischen Accessoires gehören, sollte beim täglichen Outfit die Uhr immer auf den jeweiligen Anlass bzw. Kleidungsstil abgestimmt sein. Schauen wir uns die verschiedenen Uhrentypen für Frauen doch einfach mal an.

Die klassische Damenuhr: Perfekt für Büro und Alltag

Diese Uhrenart ist zurückhaltend im Design und mit einem Uhrenarmband aus Metall oder Leder in meist gedeckten Farben erhältlich. Lederarmbänder sind beispielsweise in Brauntönen, dunklen Rottönen oder in Farben wie Altrosa erhältlich, sodass Uhrarmbänder sich wunderbar zum klassischen Bürooutfit kombinieren lassen.

Elegante Armbanduhren von Michael Kors

Bildquelle & Bildrechte Uhren von Michael Kors: Uhrzeit.org

Das Uhrengehäuse ist entweder aus silbernem Edelstahl oder goldfarben gehalten. Die Metallteile können je nach Wertigkeit der Armbanduhr mit Gelbgold oder Roségold vergoldet sein. Bei klassischen Damenuhren sind die Uhrzeiger zumeist schlank und schnörkellos gehalten, was für die zeitlose Schönheit einer Uhr oftmals ein wichtiger Indikator ist.

 

Elegante Damenuhren: Stilvolle Zeitmesser für´s Handgelenk

Für besondere Anlässe wünschen sich auch Frauen eine außergewöhnliche Armbanduhr. Diese darf gerne etwas mehr kosten und der Phantasie der Uhrenhersteller sind beim Uhrendesign kaum mehr Grenzen gesetzt. Sei es, dass das edle Uhrengehäuse aus Gold gefertigt wurde oder der Uhrendesigner bei dem Modell eine technische Funktion formvollendet in Szene gesetzt hat. Um den eleganten Eindruck einer schicken Damenuhr abzurunden, bevorzugen viele Frauen ein möglichst flaches Uhrengehäuse, das auf dem Handgelenk nicht zu dick aufträgt.

Attraktive Uhrentechnik: Damenuhren mit zahlreichen Funktionen

Uhren sind bei Weitem nicht nur Zeitmesser, sondern können bei einem entsprechenden Uhrenmodell zahlreiche weitere Funktionen umfassen. Zu den beliebtesten Uhrenfunktionen gehören beispielsweise:

  • Datumsanzeige
  • Wochentagsanzeige
  • Mondphasenanzeige
  • Zeitzonen / Weltzeit
  • Stoppuhr
  • Leuchtziffern
  • Ziffernblattbeleuchtung
  • Thermometer
  • Stoppuhr
  • GPS
  • Funkgesteuert

Funktionsuhren sind in allen Preislagen erhältlich. Allerdings sind einige der Funktionen bei Uhren im unteren Preissegment eher dem Design, denn einer zuverlässigen Funktion geschuldet.

Sportuhren: Tracker für gesundheitsbewusste und sportliche Frauentypen

Früher zeichneten sich Sportuhren für Damen durch ein dickes und kräftiges Uhrengehäuse und ein sportliches Uhrendesign aus. Oft waren diese Uhren als Multifunktionsuhr mit Funktionen wie

  • Stoppuhr
  • Höhenmesser
  • Tiefenmesser
  • Wasserdichte

und ähnlichem ausgestattet. Inzwischen ist die Bezeichnung Sportuhr für Damen weitestgehend in den Hintergrund geraten. Stattdessen werden Sportarmbanduhren, die mit ihrem Funktionsumfang eher einem Mini-Computer gleichen, als Fitnesstracker, Fitness-Armband, Laufuhr oder Cardio-Uhr bezeichnet. Die innovativen Computeruhren für´s Handgelenk sind hochtechnisierte Trainingsbegleiter für sportliche Damen. Mit ihren zahlreichen Features erfassen die Fitnesstracker sämtliche Vitaldaten der Uhrenträgerin, die entweder über das Smartphone oder am Computer zuhause ausgewertet werden können.

Stylische Armbanduhren Damen: Die kultigen Sammelobjekte

In den 1980er und 1990er Jahren zählte die Swatch-Uhr mit zu den beliebtesten Uhren. Das Uhrengehäuse oft aus Kunststoff und das Uhrenarmband aus Silikon bot den Uhrendesignern seinerzeit innovative Designmöglichkeiten. Armbanduhren wurden bunt und mit Motiven gestaltbar. Die coolen Herren- und Damenuhren von Swatch wurden zu kultigen Sammelobjekten.

Die Schweizer Uhrenmarke Swatch wurde 1983 gegründet und bereits 2 Jahre später wurde die 10-millionste Swatch Uhr verkauft. Dieser grandiose Erfolg spricht Bände und prägte die Generation der jungen Frauen seinerzeit. Bezahlbare Trenduhren mit starken Designs sind auch heute noch gefragt und als Sammleruhren äußerst begehrt.

Auch bei Armbanduhren setzen Frauen auf Nachhaltigkeit

Uhren mit Plastikgehäuse und Plastikarmband sind zwar trendstark. Allerdings bevorzugen umweltbewusste Frauen nachhaltige Uhren, bei denen der Hersteller auf langlebige, receyclefähige und nachhaltige Materialien setzt. Zu einer nachhaltigen Damenarmbanduhr gehört auch der Verzicht auf eine Batterie. Dafür nehmen die Damen gerne in Kauf, dass sie die mechanische Armbanduhr aufziehen müssen. Indem die Aufzugskrone gedreht wird, wird eine energieerzeugende Feder gespannt, die das Uhrwerk antreibt. Es ist jedoch wichtig, regelmäßig an der Uhr zu drehen, da sie sonst stehen bleibt und aktuelle Uhrzeit nicht mehr anzeigt.

Eine Alternative dazu ist eine Automatikuhr für Frauen. Bei diesen Damenuhren ist ein Aufziehen nicht notwendig. Automatikuhren verfügen über ein mechanisches Uhrwerk, das durch die Armbewegungen der Uhrenträgerin oder durch die Wippmechanik einer Uhrenbank aufgezogen wird. Selbstverständlich gibt es inzwischen auch Armbanduhren, die durch Solarenergie – also durch die Kraft der Sonne – aufgeladen werden.  Solaruhren sind eine phantastische Alternative zu batteriebetriebenen Quarzuhren sind.